Sintra: Ein Küstenspaziergang, den man nicht vergisst
Wer Sintra besucht, denkt meist an den farbenfrohen «Palácio da Pena», verwunschene Gärten und historische Gassen. Doch nur wenige Kilometer entfernt zeigt die Region ein ganz anderes Gesicht. Entlang der Atlantikküste erwarten Besucher schroffe Klippen, goldene Sandstrände und eine Landschaft, die von der Kraft des Meeres geprägt ist. Gerade hier, fernab der bekannten Paläste, offenbart sich für mich eine der schönsten Seiten Sintras.
Foto: Paula Filipe
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Foto: Paula Filipe
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Zu den bekanntesten Stränden gehören die «Praia Grande» und die «Praia das Maçãs». Beide sind für sich einen Besuch wert – die Praia Grande mit ihrer beeindruckenden Brandung und den idealen Bedingungen für Surfer, die «Praia das Maçãs» mit ihrer entspannten Promenade und den kleinen Cafés direkt am Meer. Doch das eigentliche Highlight liegt zwischen den beiden Stränden: ein Küstenweg, der auf rund drei Kilometern spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik bietet und für mich seit vielen Jahren zu den schönsten Spaziergängen Portugals gehört.
Der Weg beginnt oberhalb der Praia Grande und folgt den Klippen bis zur «Praia das Maçãs». Schon nach wenigen Schritten öffnet sich der Blick auf den Atlantik, dessen Wellen tief unter den Felsen gegen die Küste schlagen. Unterwegs wechseln sich grüne Hänge, schroffe Felsformationen und kleine Aussichtspunkte ab, die immer wieder zum Innehalten einladen. Besonders in den Abendstunden entfaltet die Landschaft ihren besonderen Zauber: Wenn die Sonne langsam im Atlantik versinkt und die Klippen in warmes Gold und Orange taucht, wirkt die gesamte Küste fast unwirklich schön.
Ein Weg, der mich seit meiner Kindheit begleitet
Den Spaziergang zwischen «Praia Grande» und «Praia das Maçãs» kenne ich, solange ich denken kann. Schon als Kind bin ich diesen Weg mit meiner Familie immer wieder gelaufen, und auch heute zieht es mich regelmäßig dorthin zurück. Vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Erinnerungen und der beeindruckenden Landschaft, die diesen Ort für mich so besonders macht. Obwohl ich die Strecke unzählige Male gegangen bin, entdecke ich jedes Mal etwas Neues – sei es das Licht, das die Klippen in andere Farben taucht, die Kraft der Wellen oder die Ruhe, die man hier trotz der Nähe zu Lissabon findet.
Nach etwa 45 Minuten erreicht man die «Praia das Maçãs». Dort laden die Promenade und die Restaurants dazu ein, den Spaziergang entspannt ausklingen zu lassen – am besten mit Blick auf das Meer und dem Rauschen der Brandung im Hintergrund. Für mich ist dieser Weg weit mehr als nur die Verbindung zwischen zwei Stränden. Er ist ein Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre und der mich jedes Mal daran erinnert, wie beeindruckend die Natur an Portugals Atlantikküste sein kann.
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